06.-07.03.2020

Quatschen – Essen – Schlafen

 

Um 16:15 Uhr begann unsere Woche voller Vorfreude und spannenden Erlebnissen...

Als um 16:45 Uhr das Gepäck den Weg in den Bus gefunden hatte, machten wir uns auf den Weg ins Zillertal. Man könnte auch von einer picknickähnlichen Busfahrt und interessanten Gespräche sprechen.

Nachdem unsere platt gesessenen Hinterteile am Morgen den Weg aus dem Bus in die Herberge einschlugen, folgte ein frühes Frühstück, weitere Stunden beschlagnahmte der Skiverleih.

Um 11.00 Uhr konnten dann schließlich alle ihr Heim für die nächste Woche beziehen

Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe, die allerdings auf andere Weise als Schlafen genutzt wurde, begaben wir uns auf eine kleine Wanderung, wobei den meisten die wenigen Höhenmeter deutlich zu schaffen machten. Schließlich fanden jedoch alle den Weg ohne Verletzungen zurück und genossen das anschließende Schnitzelessen.

Den Abend ließen einige mit Singen oder Spielen ausklingen, andere nutzten jedoch die Chance, um die ein oder andere Überraschung auseinander herauszukitzeln.

Das frühe ins Bett Gehen fiel wahrscheinlich niemandem wirklich schwer.

(Tagesbericht von Annelie)

 

 

 

 

08.03.2020

Tag 2

 

Als wir heute sehr müde aufwachten, konnten wir uns, mit dem Wissen, dass es heute zum ersten Mal in diesem zweiten Skikurs auf die Piste ging, dazu motivieren aufzustehen und zu 07:00 Uhr zum Frühstück zu erscheinen. Nachdem wir satt waren, gingen wir auf unsere Zimmer, um uns aufs Skifahren vorzubereiten. Wir füllten unsere Trinkflaschen, trugen Sonnencreme auf, obwohl es total bewölkt war und packten unsere Rucksäcke für den Tag. Handschuhe, Mütze, Schal, unsere aufgefüllten Flaschen und eine Kleinigkeit zu Essen durften nicht fehlen. Wir zogen uns an und gingen in den Skikeller, wo all unsere Skier, Skistöcke und Skischuhe lagern. Danach warteten wir auf den Bus, welcher uns um 08:15 Uhr abholte.

Nur 10 Minuten später befanden wir uns im Skigebiet Hochzillertal. Wir erhielten unsere Skipässe und fuhren mit der Gondel nach oben. Oben angekommen suchten wir eine Sammelstelle aus. Nach einführenden Worten unserer Lehrer ging es dann auch endlich los. Am Vormittag wurden die Gruppen, je nach dem Können, eingeteilt. Übrigens war es wichtig, sich einzucremen mit Sonnenmilch. Am ersten Tag konnten wir uns und alle im Skigebiet über strahlenden Sonnenschein freuen. Den ersten Tag im Skigebiet nutzten wir dazu, uns einzufahren. Nach dem Mittagessen fuhren wir in den zugeteilten Gruppen weiter bis 15:30 Uhr, dann nahmen wir all unsere Materialien und verließen das Skigebiet in ca. 1600m Höhe wieder. Unten warteten wir auf unseren Skibus.

In der Unterkunft räumten wir unsere Skisachen auf, machten uns frisch und entspannten ein wenig. Das Abendbrot war wie gestern schon wieder sehr lecker, nach diesem anstrengenden Tag hatten auch alle Hunger. Nach dem Theorieunterricht der 7., 8. und 11. Klassen konnten wir noch etwas ausspannen. Damit endete ein lustiger, ereignisreicher aber auch anstrengender Tag. Wir hoffen, das der morgige Tag genauso schön wird. Nicht nur hinsichtlich des Wetters.

(Tagesbericht von Tilman)

 

 

 

 

09.03.2020

Tag 3

 

Am Morgen wurden wir entweder von Hannes oder unserem Wecker geweckt. Danach zogen wir uns um und gingen zum Frühstück. Es war sehr lecker! Nach dem Frühstück zogen wir uns auf unsere Zimmer zurück und zogen unsere Skisachen an. Als es dann soweit war, unsere Ski und Skischuhe zu holen, begann der Ansturm auf den Skikeller. Trotz dessen ging es geordnet und diszipliniert zu, als dann alle fertig waren, gingen wir dahin, wo uns uns der Skibus abholte. Wir stiegen ein und die Elfer machten Musik an. Die meisten sangen kräftig mit. Als wir dann an der Gondel ankamen, luden wir unsere Ski aus dem Bus aus und fuhren mit der Gondel hoch. Dort angekommen, teilten wir uns in unsere Gruppen auf und erwärmten uns. Einige mit einem kleine Lauf, andere mit ein wenig Gymnastik. Dann ging es los und die Fortgeschrittenen fuhren z.B. bis zur Mittelstation die Talabfahrt. Die Anfänger fanden ein Schneehuhn und die Profis fuhren einfach in Richtung Kristallexpress. Wir übten und feilten an unseren Skitechniken. Um 11:30 Uhr gab es Mittag an der Zentralstation. Es gab Gulasch mit Reis. Es gab allerdings trotzdem einen Ausrutscher, denn Johannes bestellte sich eine große Portion Pommes, doch er ließ sie aus unerklärlichen Gründen einfach fallen. Na Ja, als wir fertig waren, gingen wir wieder raus und bemerkten, dass sich das Wetter drastisch verändert hatte. Doch auf den ersten Blick wirkte das Wetter noch in Ordnung, aber als wir den heißen Achter hochfuhren, sahen wir die schlechten Bedingungen. Das hieß in dem Falle nahe beieinander bleiben. Die Profis fuhren wie immer, mussten aber trotzdem bei den hinterhältigen Hügeln auf der Piste aufpassen. Sie hatten mit Lovis und Ludwig aber sehr viel Spaß. Als es dann um 15:30 Uhr wieder zurück ins Tal ging, warteten auf den Skibus und fuhren wieder zurück. Dort liefen wir wieder den Berg hoch und zogen unsere Skischuhe aus. Dann gingen wir auf unsere Zimmer und duschten. Um 18:00 Uhr gab es dann ein leckeres Abendbrot. Um 19:00 begann der Theoriekurs der 7. und 8. Klasse, wo wir die alpinen Gefahren behandelten. Dann gingen wir auf unsere Zimmer und ließen den Tag ausklingen, während die 11. Klassen ihren Theoriekurs mit Herrn Kämmer abhielten. Es war trotz des Wetters ein schöner Tag.

(Tagesbericht von den Jungs der 7. Klasse)

 

 

 

10.03.2020

Tag 4 – Die verschüttete heiße Schokolade

 

Der Tag begann wie der letzte Tag, wir fuhren die rot-schwarze Talabfahrt. In den überfüllten Gondeln kam uns die Idee, die Piste unter den guten Bedingungen noch einmal zu fahren. Jedoch war sie leider gesperrt, deshalb haben wir unser mehr oder weniger vorhandenes Wissen über den Schlittschuhschritt in die Tat umgesetzt. Und schlitterten den Berg hoch zur Neuhüttenbahn. Von dort aus ging es querfeldein, über jegliche Piste. Oben angekommen, bereiteten wir unsere Gruppe (Ossi, Lara, Sina, Tim, Henry, Artöm, ....) auf die anstehende Prüfungen vor. Auch Hoch Tief, Stoppschwung waren Bestandteil. Wobei sich einige dachten (Ossi), Ein-Bein-Fahren wäre Bestandteil des Stoppschwungs. Beim Slalom stellte Kiki fest, dass der Schuh kleiner war als die dazu passende Skibindung. Jetzt hieß es auf zur Zentralstation und Mittag essen (Spinat, Leberkäse und Kartoffelpüreesoße) und Ski einstellen. Am Nachmittag fuhren wir in den Mini Funs.... Darauf folge wieder eine Fahr mit dem Heißen Achter und lets go zum Kristalexpress. Mal wieder hatten wir einen Fototermin, diesmal mit der Spinne. Von hier an entschieden wir uns alle, die schwarze Acht mehrmals gesittet herunter zu brettern. Nun war es Zeit, die Piste zu wechseln, auf zum Sonnenjet und ab nach oben. Aufgrund der stürmischen Wetterverhältnisse hier oben, entschieden wir uns gegen die Piste und für eine heiße Schokolade. Schon wenig später übte Kirsten sich darin, den Tisch und Janns Handy mit einer 3,50 € Heißen Schokolade zu ertränken. Daraufhin stieß Jann einen grellen Freudenschrei aus, da sein Handy NICHT im Eimer war. Weitere 30 Minuten mit Hunderten Lachanfällen später saßen alle in der Gondel und hörten Heiko beim flöten (Insider) zu. Als um 16:00 Uhr der Bus kam, freuten sich alle schon sehnlich auf den Skikeller, um endlich die schmerzenden Füsse aus den Schuhe zu holen. Um 18:00 Uhr gingen wir alle frisch geduscht zum Abendbrot. Sehr Lecker! Nun sitzen wir zur 7. oben im Doppelstockbett und lassen den Tag gemütlich mit Musik ausgehen und freuen uns schon auf morgen.

(Tagesbericht von Kiwi aus der 10a)

 

 

 

11.03.2020

Tag 5 – what a day

 

Der Morgen startete wie an jedem Tag, mit dem Frühstück und der Vorbereitung für die Piste. So lange wir auf den Bus warteten, war es nebelig und kalt, doch als wir bei der Gondel ankamen, schien die Sonne und es war warm.

Trotzdem ließ es sich auf den Pisten nicht gut fahren, da der Schnee sehr matschig und nass war. Durch diese schlechten Bedingungen stürzte ein Schüler schwer, und somit war die ganze Gruppe in heller Aufruhr. Diese aufgeregte Stimmung hielt auch nach dem darauffolgenden Mittag an und legte sich auch danach nicht. Die Stimmung verschlechterte sich dann noch, als uns die Lehrer sagten, dass das Freifahren, welches für heute festgelegt war, nicht stattfinden würde. Das lag an den schlechten und somit auch gefährlichen Schneeverhältnissen. Manche Schüler waren aber auch erleichtert. Einige fuhren dann noch in ihren Gruppen mit den Skilehrern weiter, während andere sich über eine Tasse heiße Schokolade freuten.

Eine Stunde verfrüht fuhren wir dann mit der Gondel bei warmen Wetter gen Tal. Dort hatten wir dann die Möglichkeit, noch Besorgungen zu erledigen und fuhren schlussendlich wieder mit dem Bus nach Hause.

Nach der leckeren Lasagne verschickten wir eine Videogenesungsbotschaft an unseren „Holger“ im Landeskrankenhaus Innsbruck.

Dann fielen wir alle nach diesem anstrengenden Tag ins Bett.

(Tagesbericht von Louisa, Anastasia und Lene)

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© Ilka Wermuth