Tagebuch

Hier können Sie/ könnt ihr Neuigkeiten vom Berg und

aus der Unterkunft des zweiten Skikurses erfahren.

 

 

25. März 2017

Tag 1

Die Fahrt nach Österreich verlief problemlos. Wir waren bereits um 6.30 Uhr in Radfeld. Zwei Stunden später stießen auch Frau Möschter und Frau Wermuth zu uns, die bereits eine Woche im Paulinghof in Breitenbach verbracht hatten. Kati, Peters Frau, hatte die beiden nach Radfeld zum Gassnerwirt gebracht. Vielen Dank dafür! ;))

Nach dem Bezug der Zimmer, einem Mittagessen und einer kurzen Verschnaufpause erkundeten wir die Gegend. Der kleine Ort Rattenberg ist ein beschauliches, hübsches Städtchen mit einer Burgruine. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaftem Wetter wanderten wir in dieUmgebung. In der Bildgalerie befinden sich einige erste Fotos.

Jetzt läuft die Theorie für Klasse 7 und 8, Thema: "Verhalten am Berg". Für die jüngeren Schüler ist heute zeitig Nachtruhe, damit morgen alle fit sind für die Piste.

Die älteren Schüler haben anschließend Theorie und gehen entsprechend später ins Bett.

Ilka Wermuth

 

26. März 2017

Tag 2

Heute ging es zum ersten Mal auf die Piste. Erstmal mussten alle um 6:00 Uhr aufstehen, was viele schon vor Schwierigkeiten stellte, weil viele im Bus wenig geschlafen hatten. Als nächstes aßen alle Frühstück, welches sehr reichlich war. Nach dem Frühstück gingen alle auf ihr Zimmer und zogen sich um. Als der Bus kam, ging es endlich los! Nachdem wir mit dem Bus angekommen waren, sammelten sich alle und die Skipässe wurden ausgeteilt. Danach fuhren wir mit den Gondeln ins Skigebiet. Oben konnte man dann eine fabelhafte Aussicht genießen. Die Sonne schien auf die Alpen, doch es ragten nur die Gipfel heraus wegen der Wolkendecke, die den Rest verdeckte. Nach dem Aufwärmen sind wir die „Blaue 14“ gefahren, damit die Lehrer uns in die verschiedenen Gruppen einteilen konnten. Danach fuhren die Gruppen los, um sich einzufahren. Dann sind wir Mittagessen gegangen. Nach dem Mittag fuhren wir wieder los auf die Pisten, doch die waren nicht mehr so gut zu befahren.

Ludwig und Tilmann (7b)

 

Heute, Sonntag der 26.03, begann damit, dass wir um 6.00 Uhr von der Kirchturmuhr von gegenüber geweckt wurden. Nach dem Frühstück stellten wir, die Schüler der 11. Klasse, zunächst alle Skier aus dem Skikeller nach draußen, und das erste Problem stand in Aussicht: Viele Schüler hatten nicht ihre richtigen Skischuhe an, weswegen viele von ihnen diese dann untereinander zu tauschen begannen. Nachdem wir unseren Treffpunkt neben der Bergstation erreicht hatten, begannen wir nach einer kurzen Erwärmung bereits mit unseren Übungen. Wir übten den ganzen Tag auf verschiedenen Pisten den Stockeinsatz und verbesserten unsere Hoch-Tief-Belastung. Die Schneequalität nahm im Laufe des Tages stark ab, obwohl das Wetter unveränderte schön war. Zum Nachmittag klarte es etwas auf, nach vereinzelten Bewölkungen am Vormittag. Das Mittagessen an der Bergstation war wie immer sehr lecker, und nach einer kurzen Pause ging es für uns mit der selben Aufgabestellung wie am Vormittag weiter. Unser Tag endete um 15.00 Uhr damit, dass wir in die Gondel stiegen und uns auf den Heimweg zur Unterkunft machten.

Vincent (11a)

 

Meine Skiunfälle

Vor dem Mittag sind wir alle auf der roten 1 "ganz ordentlich" hintereinander gefahren bis Max aus der 10a auf einmal stehen geblieben ist. Ich konnte nicht mehr bremsen und habe ihn ausversehen von den Füßen geholt, indem ich ihm die Beine beim Fallen weggezogen habe. Als ich ihm die Beine weggezogen habe, bin ich 50m den Hang runter gerutscht (ohne Skistöcke). Dann kamen alle anderen und haben mir meine Ski und Stöcke wieder gebracht. Nachdem ich meine Ski wieder an den Füßen hatte, ging es weiter nach unten. (...)

Nach dem Mittag sind wir auf der roten 3 gefahren. Es hat wunderbar geklappt. Bei der letzten Abfahrt, wo hinter einer Kurve die Piste nur 4m breit war, sind Hannah-Marija und ich nebeneinander gefahren. Auf der rechten Seite von uns gab es einen Berg nach oben, der 90 Grad zur Piste stand, wo man nicht hätte herunter fahren können. Links am Rand der Piste ging es steil nach unten. Ungeschickt wie ich manchmal bin, fiel ich auf der steilen Seite herunter. Ich bin 5m frei gefallen und mit den Füßen im Tiefschnee stecken geblieben. Als ich den Abhang herunter gerutscht bin, habe ich Hannah-Marija rufen hören: "Wibke ist den Abhang runter!" Herr Schäfer half mir dort wieder heraus, doch bevor wir wieder auf die Piste krabbeln konnten, mussten wir meine Ski suchen. Glücklicherweise haben wir sie gefunden. Das war ein Schock für alle.

Wiebke (7a)

 

27. März 2017

Tag 3

Für uns fing der Tag sehr gut an. Für Moritz Schilling fing der Tag hingegen nicht so gut an, da er zu spät zum Frühstück kam und von Herrn Kämmer Ärger bekommen hat. Nach dem Frühstück ging es zum Skikeller, um unsere Skischuhe anzuziehen und die Ski zu holen. Dann kam der Skibus, wir saßen in der Mitte, wo sich der Bus drehen konnte, dass war lustig, da Anastasia in der Kurve Emil fast die Beine weggezogen hat. Nach einer sehr interessanten Fahrt, die auf irgendeine Art und Weise auch interessant war, an den Gondeln angekommen, gab es eine Überraschung, weil nur eine Gondel fuhr. Aus diesem Grund dauerte es heute doppelt so lange als sonst. Da es einigen Snowboardern zu lange dauerte, haben die es mit aktivem Anstehen versucht und geschafft, was so wirklich allen auf die Nerven ging. Dummerweise kamen wir auch noch mit ihnen in eine Gondel, obwohl wir vorher gesagt hatten, dass wir auf keinen Fall mit ihnen in eine Gondel wollten. In der Gondel haben diese uns dann gefragt, wo wir herkommen und uns nach Alkohol gefragt. Wir haben natürlich auf die Anweisung der Lehrer gehört und zu ihnen gesagt, dass wir das nicht wollen. Nach der anstrengenden Fahrt nach oben haben wir uns alle in unseren Gruppen versammelt und eine sehr interessante Erwärmung gemacht mit Laufen, Hampelmännern und vielem mehr.  

Dann durften  wir uns endlich die Ski anschnallen und sind losgefahren.  Zwischendrin haben sich einige aus unserer Gruppe auf sehr lustige Art und Weise gepackt. Nachdem wir alle heil an der Zentralstation angekommen sind, gab es Mittag. Zum Mittag gab es als Tagesgericht Schnitzel mit Kartoffeln. Ich habe das Tagesgericht gegessen. Hannah-Marija und Wiebke haben sich einen Germknödel geteilt. Als alle mit dem Mittag fertig waren, ging es weiter mit Skifahren. Wir haben verschiedene Übungen gemacht zum Beispiel Einbeinfahren, parallele Kurven fahren, Stoppschwung  und viele andere spannende Dinge. Auf dem Rückweg zur Zentralstation haben wir alle elegant geübt auf matschigem Schnee uns hinzupacken. Als wir an der Zentralstation angekommen sind,  waren die anderen Gruppen schon unten und warteten auf den Bus. Auf dem Weg mit der Gondel nach unten ist die Gondel einmal stehen geblieben und fuhr dann ruckartig wieder los. Unten angekommen warteten schon alle auf uns. 5 Minuten nachdem wir unten angekommen waren, kam schon der Bus. Wiebke und ich teilten uns einen Sitz. Wiebke war sehr müde und ist neben mir fast eingeschlafen. Als wir dann wieder in unserer Unterkunft ankamen, haben  wir unsere Sachen in den Skikeller gebracht. Nachdem wir damit fertig waren, sind wir in unser Zimmer gegangen und waren duschen. Da alle das WLAN nutzen, muss man auf der Treppe sitzen, um es zu nutzen. Da ich das WLAN nicht brauche, musste ich Angst haben, dass ich die Treppe herunter falle, da man nirgendwo hintreten konnte. Dann waren die Großen einkaufen und wir haben gewartet bis es Essen gab. Zum Glück gab es endlich Essen, da alle sehr großen Hunger hatten. Nach dem Abendbrot ist wie jeden Tag Theorieunterricht.

PS: Der Tag war sehr schön.

(Kirsten 7a)

 

28. März 2017

Tag 4

Der Tag fing mit dem Aufwärmtraining von Emma an, da Frau Möschter damit beschäftigt war, zwei "intelligenten" Burschen neue Skipässe zu besorgen. Dies ging dann jedoch schneller als erwartet und wir lernten neue Pisten kennen. Dies war mehr oder weniger erfolgreich. Einige Strecken liefen bereits sehr gut und andere .... naja. Schwierigkeiten gab es z.B. bei der ersten Abfahrt von der roten 13, wo Anna gefühlt alle zwei Meter gestürzt ist. Währenddessen warteten Kara, Emma und Tom bereits unten und amüsierten sich köstlich. Nach dem Mittag durften wir mit den anderen "Zehntis" frei fahren, wo wir schon viel besser waren. Kara hatte de Erkenntnis, dass man beim Skifahren ja in die Knie gehen sollte. Das trug dazu bei, dass sich die Klumpen an den Füssen langsam lösten und das Skifahren schon bedeutend leichter fiel. Des weiteren machte es uns viel Freude, mit unseren Klassenkameraden zu fahren, da sie sehr rücksichtsvoll waren und gut auf uns eingingen.

Später erreichte uns das Heureka, dass die schwarzen Pisten ja eigentlich weiß seien. Auf der Rückfahrt zu unserer Herberge ergatterten wir glücklicherweise einen Sitzplatz, welcher uns später half, als der Bus von einer Sekunde auf die andere stehen blieb und wir mit rhythmischem Schwingen, dem verzweifelten Busfahrer halfen, sein Gefährt in Gang zu bringen.

Nachdem wir alle duschen waren, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um Äpfel und Snack's für die "Kiste" zu kaufen. Durch ein gravierendes Zeitproblem waren wir gezwungen, auf ein "Intervall-Lauftraining" zurück zu greifen (danach hättenwir gleich noch einmal duschen können ...) Doch zum Glück gelang es uns pünktlich zum Abendessen wieder in der Herberge anzukommen und wir konnten den Abend entspannt ausklingen lassen.

Anna und Kara (10b)

 

29. März 2017

Tag 5

Heute morgen bin ich leider mit Kopfschmerzen und mein Freund Heiko mit Rückenschmerzen aufgewacht. Wie immer sind wir verspätet zum Frühstück gekommen und danach sind wir mit dem Bus zur Gondel gefahren. Diesmal hatte der Bus zum Glück keine Panne.

Unsere Gondelbahn war kaputt und somit mussten wir zu einern andere Bahn wechseln, was verwirrend war.

Als wir auf dem Berg waren, wurden wir alle in Gruppen eingeteilt, also hatten wir keinen Lehrer(Frau Wermuth), aber dafür 2 Zehntklässler pro Gruppe. Die aber so getan haben, als wären sie Lehrer :-).

Kirsten, Heiko und ich(John)}Hipstergruppe waren mit den Assistenten Moritz und Brätzel zusammen gefahren.Wir haben sehr viele Übungen gemacht,ich finde, dass es besser war als zuvor und Kirsten traute sich auch etwas schneller zu fahren.

Zwischendurch wurden die Kopfschmerzen aber ganz schön schlimm, weswegen ich mich entschloss nach der Mittagspause an der Zentralstation zu bleiben, während die anderen Freifahren hatten. Nach einer langweiligen Erholungspause kamen dann die anderen endlich zurück und Heiko erzählte mir, dass seine Gruppe orientierungslos waren (ohne ihn), danach haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Als wir in der Gondel waren, haben wir uns mit netten, aber stinkenden Jugendlichen die Gondel geteilt, leider konnten wir nicht die Fenster öffnen. Im Bus war ich dann todmüde und bin eingeschlafen. Als wir den Gassnerwirt erreicht haben, war ich so aufgescheucht, dass ich meine Skistöcke vergessen habe (zerstreuter Professor). Zum Glück reichte der Busfahrer diese durchs Fenster und Brätzel brachte sie zu mir. Nach einem kniffligen Skischuh-Rätsel (Ausziehen) bin ich in mein Zimmer gegangen und wie immer haben mein Bettnachbar und ich unsere schwitzige Skisachen an unserem Fenster ausgelüftet. Apropos, Zimmer war so dreckig, dass Heiko es aufgeräumt hat. Danach hatten wir wie immer unormales (nicht schlecht) Essen gekriegt und jetzt sitzen Heiko und ich und schreiben den geilen Bericht des heutigen Tages.

John-Paul und Heiko (7a)

 

30. März 2017

Tag 6

Ich bin heute wieder mit Kara, Anna, Edda, Tom und Tom mitgefahren und wir haben an der Technik und für die Prüfung am Freitag geübt. Die Erkenntnis des Tages von heute kam von Kara: "Man muss beim Skifahren ja in die Knie gehen!" und wie immer wurde das dann natürlich sofort umgesetzt. Nachdem wir dann einige Übungen gemacht hatten, fuhren wir zum Mittag. Als alle die Skier ausgezogen hatten, fiel Frau Möschter auf, dass es erst halb Elf war und ich die Uhr in der 10. Klasse leider immer noch nicht lesen kann. Nach der netten Pause fuhren wir noch ein bisschen weiter und dann gab es zur richtigen Uhrzeit Mittag.

Nachmittags stand Freifahren auf dem plan und ich fuhr mit Anna, Kara, Annalena, dem großen Tom und Josi ganz entspannt die Hänge runter. diesmal waren wir sogar pünktlich um 14.30 Uhr, weder zu früh, noch zu spät, mit der Uhrzeit hatte ich es ja ein bisschen, an der Zentralstation und konnten mit der Gondel runterfahren und warteten unten auf den Bus, welcher heute zum Glück pünktlich kam und keine Motorprobleme hatte. Nach ca einer halben Stunde waren wir wieder in unserer Unterkunft und konnten die lang ersehnte Dusche sowie einen erholsamen (Nach)Mittagsschlaf genießen.

Emma (10b)

 

31. März 2017

Tag 7

jNachdem wir heute unser Frühstück genossen haben und dann im Bus saßen, fiel dem verwirrten Jonathan auf, dass er auch seinen Skipass im Zimmer vergessen hatte. Dieses Problem klärte sich aber schnell. Heute war der letzte Tag - der Prüfungstag. Noch war die Aufregung groß, abe das legte sich später wieder. Nachdem wir dann die Stationen Einbeinfahren, Seitrutschen, Stoppschwung, Hocke fahren und Skaten hoffentlich erfolgreich absolviert hatten, fuhren wir zur Zentralstation zum Mittagessen. Lecker war das Essen nicht, aber "hey" wir haben es überlebt. Auf dem Berg war es so heiß wie in einer Brandwüste, aber irgendwie rutschten wir am Nachmittag trotzdem den Hang herunter ;) Die Pisten waren relativ leer und somit machten wir viele Fotos und Videos. Wir genossen die letzten Abfahrten, trotz ständiger Zeitnot. Natürlich musste Thomas Hose, wie jedes Jahr, reißen.

Thomas (8b) Beitrag dazu:

."Lange Rede, kurzer Sinn: Mir ist das zweite Mal in Folge die Hose gerissen, als ich mich heftig geledert  habe. Frau Möschter sagte mir zuvor, dass ich mir eine neue Hose kaufen solle, was ich auch tat, aber diese Hose erfüllte ihren Zweck ja auch nicht. Trotzdem finde ich es Ultra-nice das sie erst am letzten Tag zerberstet ( gerissen ) ist."

 

Nach den letzten Abfahrten und den letzten Tagen auf der Piste waren wir kaputt und ausgelaugt. Wir fühlten uns wie Raupen (siehe Video in der Bildergalerie), aber insgesamt war es eine sehr schöne und unvergessliche Woche!

 

Samira und Alexa (8b)

 

 

 

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© Ilka Wermuth